Sollten Hunde mit im Bett schlafen?

Darf der Hund mit ins Bett?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Wir sagen, was wirklich dafür und was dagegen spricht.

Die Frage, ob man seinen Hunden erlaubt, sich auf der Couch oder im Bett breit zu machen, ist unter Besitzern fast schon ein Glaubenskrieg und es kursieren viele Informationen, aber auch Halbwissen und falsche Ideen im Internet.

Aber was spricht wirklich dafür oder dagegen,
seinen Vierbeiner im Bett schlafen zu lassen?

Und welche Mythen sind einfach falsch?

Wir klären auf!




Mehr Nähe zwischen Mensch und Tier

Ein einfacher Pluspunkt ist sicher, dass man seinen Vierbeiner vor dem Einschlafen ausgiebig kuscheln kann. Das ersetzt nicht nur die Wärmflasche für den Menschen, sondern kann durch die zusätzlichen Schmuseeinheiten auch die Bindung zwischen Mensch und Hund fördern.

Entspannung für den Menschen

Es ist weithin bekannt, dass die Nähe zu Tieren beruhigend wirken kann. Wenn man also nervös ist und Einschlafprobleme hat, kann es helfen, wenn man nachts nicht allein im Bett liegt, sondern seinen vierbeinigen Freund streicheln kann. Dadurch werden nachweislich der Puls und Blutdruck gesenkt, man wird entspannter und es fällt einem leichter, einzuschlafen.

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Weniger Platz

Natürlich ist es immer mit weniger Platz verbunden, wenn man sich sein Bett plötzlich teilen muss. Das mag kein Problem sein, wenn man einen Chihuahua hat, aber wenn sich eine Deutsche Dogge im Bett breitmacht, kann es schon mal etwas eng werden.

Ob man seinen Vierbeiner nachts bei sich haben will, hängt also auch davon ab, wie viel Platz man hat und wie viel man bereit ist, abzugeben.

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Schmutz und Fell

Ein Hund trägt alles, was er gerade an sich hat, mit ins Bett. Denn anders als ein Mensch kann er sich nicht duschen und einen Pyjama anziehen.

Wer bei Schmutz empfindlich ist, aber nicht auf den Hund im Bett verzichten will, sollte seinen Vierbeiner daher bürsten und ihm die Pfoten abwaschen, bevor er mit ins Bett kommt.

Die Tierhaare wird man mit den richtigen Tricks zwar schnell los, wem das aber zu viel Aufwand ist, der sollte seinen haarenden Hund nicht bei sich schlafen lassen.

Mythos „Rangordnung“

Wenn es um die Frage geht, ob der Hund mit ins Bett darf, fällt ganz oft der Begriff „Rangordnung“. Genauer gesagt geht es dabei um die Frage, ob der Hund seinen Menschen nicht mehr als Anführer akzeptieren würde, wenn er auf den gleichen Möbeln wie er sitzen darf.

Dieser Punkt muss differenziert betrachtet werden: Gehört der Hund nicht zu der Sorte, die die Hierarchie infrage stellt, sondern den Menschen als „Oberhund“ akzeptiert, kann der Hund bedenkenlos auf Bett oder Couch gelassen werden. Hat man jedoch einen kleinen „Aufmüpfler“ bei sich, sollte man seine Position nicht noch durch Sonderrechte stärken.

Was man in jedem Fall tun sollte, ist, dem Hunde beizubringen, dass er im Zweifel weichen muss, wenn der Mensch den Platz beansprucht. Hat der Hund das nie gelernt, ist verständlich, dass er verwirrt reagiert, wenn etwas Erlaubtes plötzlich verboten ist. Hat er aber gelernt, im Zweifel Platz zu machen, wird er das auch ohne Probleme tun.




Insgesamt muss es also jeder Tierhalter selbst entscheiden. Wer viel Platz braucht oder keine Haare in seinen Decken will, für den ist es nichts.

Wer abends gern noch ein wenig mit seinem Vierbeiner schmusen will und sich nicht an Schmutz oder Haaren stört, darf die tierische Gesellschaft gern genießen.

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Quelle: ausliebezumhaustier.de

Auswirkungen der Schlafpositionen auf die Gesundheit
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